Finanzglossar: Die wichtigsten Finanzbegriffe einfach erklärt
Lerne mit dem willbe Finanzglossar die wichtigsten Fachbegriffe der Finanzwelt kennen. Das Glossar wird laufend ergänzt.
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Aktien weisen den Inhaber als Miteigentümer:in eines Unternehmens aus. Für das einbezahlte Kapital erhalten Aktionär:innen im Normalfall Dividenden. Neben der Aktionärsausschüttung interessieren sich Aktionär:innen für Kursgewinne.
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Mit Anlageklassen werden die unterschiedlichen Wertpapiere grob systematisiert. Die wichtigsten Anlageklassen Aktien und Anleihen werden in diesem Glossar erklärt.
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In der Börsenwelt bilden Indizes die durchschnittliche Wertänderung von Wertpapieren wie Aktien oder Anleihen an der Börse ab. Bekannte Beispiele für Indizes sind der SMI (Schweiz), DAX (Deutschland), Dow Jones (New York) oder MSCI (Welt-Index). Beim aktiven Anlegen gehen die Investor:innen mit einem Fonds bewusst Abweichungen zu den Indizes (auch Benchmarks genannt) ein, mit dem Ziel, eine Überrendite zu realisieren. Beim passiven Anlegen werden diese Indizes oder Benchmarks mittels Indexfonds oder ETF abgebildet. Die Investor:innen suchen keine Überrendite und verwalten das passive Portfolio mit geringeren Kosten.
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Anleihen (auch Bonds genannt) sind kreditähnliche Wertpapiere. Mit einer Anleihe erhält ein Unternehmen für eine festgelegte Zeit Fremdkapital. Käufer:innen einer Anleihe erhalten als Entschädigung einen Zinsbetrag (sog. Coupon) und am Ende der Kreditlaufzeit den Kreditbetrag. Anleihen können hinsichtlich Coupons und Laufzeiten sehr vielfältig gestaltet werden.
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Die Asset Allocation ist der Entscheid, welcher Anteil des Vermögens in Aktien, Anleihen oder andere Anlageklassen investiert wird. Man unterscheidet zwischen der strategischen und der taktischen Vermögensaufteilung. Die strategische Asset Allocation bildet ein Referenzportfolio ab, das die Kundenziele langfristig am besten widerspiegelt. Darüber hinaus wird in der taktischen Asset Allocation kurzfristig entschieden, Aktien und Anleihen als Ganzes oder einen Teilmarkt davon (z. B. Industriesektor oder kurzlaufende Anleihen) überzugewichten. Die Asset Allocation ist für rund 90 % der Anlegerendite verantwortlich.
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Die Goldaufbewahrung bezieht sich auf die sichere Lagerung von physischem Gold, sei es zu Hause, in einem Bankschliessfach oder in spezialisierten Tresoren. Eine sichere Aufbewahrung ist entscheidend, um das Risiko von Diebstahl oder Verlust zu minimieren. Investor:innen sollten zudem auf mögliche Lagerkosten und Zugriffsbedingungen achten, um jederzeit flexibel über ihr Gold verfügen zu können.
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Die Begriffe Bärenmarkt und Bullenmarkt wurden vor allem an der Wall Street in New York geprägt. In einem Bullenmarkt steigen die Kurse der Wertpapiere über eine längere Zeit signifikant an. Ein Bärenmarkt ist das Gegenteil eines Bullenmarktes: In einem Bärenmarkt sind über eine längere Zeit die Kurse der Wertpapiere rückläufig. Der Bär und der Bulle sind die Wahrzeichen an der New Yorker Börse.
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Barrenspesen sind Gebühren, die beim Kauf oder Verkauf von physischen Goldbarren anfallen. Sie beinhalten die Kosten für die Herstellung des Barrens (Prägekosten) sowie den Aufschlag des Händlers auf den aktuellen Goldpreis (Handelsspanne). Manche Anbieter berechnen zusätzlich Gebühren für die Lagerung und Versicherung des Goldes.
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Ein Unternehmen wird als "CleanTech" bezeichnet, wenn seine Produktion den Einsatz von natürlichen Ressourcen wie Rohstoffen und Energie reduziert. Solche Unternehmen reduzieren den Abfallberg und verursachen geringe Emissionen.
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Jeder Produktionsprozess verbraucht Energie in der einen oder anderen Form. Auch Dienstleistungsunternehmen verbrauchen Energie, was häufig vergessen wird. Die Wissenschaft unterscheidet für jedes Unternehmen zwischen Emissionen nach Scope 1, Scope 2 und Scope 3. Scope-1-Emissionen entstehen im Produktionsprozess eines Unternehmens. Scope-2-Emissionen fallen an, weil das Unternehmen Energie einkauft. Scope-3-Emissionen entstehen beim Gebrauch der Produkte inklusive des Produkt-Recyclings. Die Erfassung der Scope-3-Emissionen ist derzeit noch sehr unzuverlässig. Die Datengrundlage verbessert sich allerdings laufend und wird die Berücksichtigung dieser Emissionen in der taktischen Asset Allocation zuverlässiger machen.
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Die wenigsten Länder sind CO₂-neutral. Alle emittieren eine bestimmte Menge an CO₂. Diesen Betrag nennen Expertinnen und Experten CO₂-Fussabdruck. Der von der UNO angestossene Transformationsprozess (Sustainable Development Goals; SDG) will diesen Fussabdruck reduzieren.
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In jedem Land gibt es CO₂-Emissionen und CO₂-Senken. Unter einer Senke versteht man die Bindung von CO₂, häufig in Form der Landnutzung (z. B. Wald). Ein Land erreicht die CO₂-Neutralität, wenn die CO₂-Senken die CO₂-Emissionen neutralisieren. Bei Unternehmen spricht man auch von CO₂-Neutralität.
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Der Cost-Average-Effekt (Durchschnittskosteneffekt) beschreibt die Vorteile, wenn Investoren über einen längeren Zeitraum investieren. Bei fallenden Kursen werden mehr Anteile und bei steigenden Kursen weniger Anteile erworben. Dadurch werden die Anteile zu einem i.d.R. günstigeren Durchschnittspreis gekauft. Infolgedessen wird nicht nur das Problem des richtigen Einstiegszeitpunkts (Market Timing) entschärft; auch weil die Finanzmärkte langfristig einen positiven Trend ausweisen, ermöglicht der Cost-Average-Effekt eine bessere Performance.
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Die Courtage ist das Entgelt einer Bank für die Vermittlung, Abwicklung und Ausführung einer Börsentransaktion. Die Höhe wird im Spesenreglement der Bank festgelegt. Sie hängt im Wesentlichen von der Transaktionssumme und vom Börsenplatz ab. In gewissen Ländern fallen auch Steuern an.
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Unter Dekarbonisierung verstehen Expertinnen und Experten die Reduktion der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. Der Aufbau von erneuerbaren Energiequellen soll helfen, den CO₂-Fussabdruck zu reduzieren. Der Transformationsprozess in Richtung Net Zero (Netto Null) stellt das bisherige Wirtschaften auf den Kopf. Wir stehen erst am Beginn dieses Prozesses. Es ist mit einer weiteren Verschärfung der CO₂-Reduktionsziele zu rechnen.
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Diversifikation ist im Banking das wichtigste Konzept, sei es im Anlage- oder Kreditgeschäft oder auch im Risikomanagement. Im Anlagegeschäft hat die Diversifikation das Ziel, das eingegangene Portfoliorisiko zu reduzieren, indem die Investitionssumme über mehrere Anlageinstrumente gestreut werden. Eine breite Streuung der Investitionen reduziert den Einfluss einer falsch eingeschätzten Aktie oder Anleihe. Ein breit diversifiziertes Portfolio ist für die Erzielung von langfristig nachhaltigen Anlagerenditen ausschlaggebend. willbe arbeitet mit einem Optimierer, um die Diversifikation der Portfolios sicherzustellen.
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Unternehmen erhalten von Aktionär:innen Kapital in Form von Aktien und Anleihen. Mit diesem Geld bauen sie ihre Organisation und Produktion auf und aus. Als Entschädigung entrichtet ein Unternehmen seinen Aktionär:innen eine Dividende, die meist einen Teil des Gewinns je Aktie ausmacht. Natürlich erwarten Aktionär:innen neben der Dividendenentschädigung auch Kursgewinne, die jedoch vom Unternehmen selbst nicht beeinflusst werden können.
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In der Börsenwelt gibt es Zyklen. Market Timing beim Anlegen bezieht sich auf den Zeitpunkt, wenn man beginnt, sein Geld in Anlagen wie Aktien, Anleihen oder Fonds zu investieren. Der Einstiegszeitpunkt ist wichtig, weil er die Rendite beeinflusst. Grundsätzlich gibt es keine perfekte Zeit, um in den Markt einzusteigen, da die Kurse von Aktien und anderen Anlagen schwanken können. Expertinnen und Experten empfehlen daher, die Transaktionen über einen längeren Zeitraum zu verteilen, statt alles auf einmal zu investieren (Cost-Average-Effekt). Dadurch können Verluste durch normale Marktschwankungen verringert und die Chancen erhöht werden, langfristig eine positive Rendite zu erzielen.
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Im Gegensatz zu fossilen Energieträgern verursachen erneuerbare Energien keinen CO₂-Ausstoss. Sie entstehen durch natürliche Prozesse wie Sonneneinstrahlung und Wind. Nur erneuerbare Energien ermöglichen die Energiewende. Dazu gehören Solarenergie, Windenergie, Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme. Die Energieversorgung wird sich zunehmend auf erneuerbare Energiequellen stützen.
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ESG bedeutet Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Umwelt steht für Umweltverschmutzung oder Treibhausemissionen. Soziales umfasst Aspekte wie Arbeitssicherheit, Diversität oder gesellschaftliches Engagement. Zu Governance gehören nachhaltige Unternehmensführung oder Kontrollprozesse. Für sozial verantwortliche Investor:innen ist der Einbezug dieses begrifflichen Dreiklangs in Anlageentscheidungen wesentlich.
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Unterschiedliche Strategien erhöhen die Nachhaltigkeit eines Portfolios. Eine Strategie ist, gewisse Unternehmen und Sektoren als mögliche Investitionen auszuschliessen. Dieser Ansatz erhöht per Definition die Nachhaltigkeit eines Portfolios. Dabei kommen je nach Anbieter unterschiedliche Ausschlusskriterien zur Auswahl. Die meisten Ausschlusskriterien betreffen schädliche Unternehmensaktivitäten (z. B. Tabak, Waffen, Alkohol, Glücksspiel, Pornografie) oder gewisse Geschäftspraktiken (Korruption).
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Mit der Taxonomie will die EU die Transparenz hinsichtlich Klimaverträglichkeit von Produkten und Sektoren erhöhen. Die Taxonomie ist nichts anderes als ein Klassifikationssystem, in dem die EU festlegt, welche Wirtschaftsaktivitäten klimaschädlich sind und welche nicht. Von dieser Offenlegung profitieren auch Investor:innen, die ihre Portfolios nach der Klimaschädlichkeit ausrichten können. Die EU-Taxonomie soll die Transformation in eine nachhaltige Welt beschleunigen und die Investitionen fördern. Viele Kritiker:innen bemängeln, dass ein Teil der Gas- und Kernenergie als grün eingestuft wurde.
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Ein ETF ist ein börsengehandelter Fonds. Die Investitionen dieses Vehikels bilden die Aktien eines Sektors, eines Landes oder eines Themas passiv ab. Der Vorteil dieser Fondsprodukte ist, dass sie breit diversifiziert sind. Zudem sind sie deutlich günstiger als aktiv gemanagte Fonds. Der Nachteil ist, dass das Vehikel auch die Performance von Unternehmen reflektiert, die entweder aus finanzanalytischer oder nachhaltiger Sicht nicht attraktiv sind.
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Ein Festgeld ist immer eine Einmalanlage zu einer festgelegten Laufzeit. Während dieser Laufzeit kannst du weder Geld einzahlen noch abheben. Im Gegenzug erhältst du einen garantierten Zinssatz, der in der Regel höher ist als bei Tagesgeld- oder Sparkonten, und dir einen stabilen Ertrag ohne Kursschwankungen garantiert. Das Festgeld eignet sich gut für Personen, die ihr Geld für eine bestimmte Zeit nicht benötigen und von höheren Zinsen profitieren möchten.
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Anleger:innen können ihr Portfolio in Einzelanlagen oder in Fonds investieren. Fonds sammeln das Geld von vielen Investor:innen ein und verwalten das Vermögen auf Rechnung der Kundinnen und Kunden. Der Vorteil von Fondsinvestments ist, dass professionelle Fondsmanager:innen die relevanten Märkte sehr gut kennen. Dabei verwalten sie das Geld im Sinne der Fondskundinnen und Fondskunden. Fonds werden sowohl von Retailkundinnen und Retailkunden als auch von vermögenden respektive von institutionellen Kunden gekauft. Die Investitionen des Fonds sind im Fondsprospekt klar beschrieben. Für die Verwaltung des Vermögens bezahlt der Investor der Bank eine Kommission.
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Fossile Brennstoffe werden zum erfolgreichsten Produkt aller Zeiten gezählt. Dazu gehören Erdöl, Erdgas und Kohle. Im Grunde handelt es sich bei diesen Energiequellen um abgestorbenes organisches Material. Die Umwandlungsprozesse haben während Jahrmillionen stattgefunden. Die aus diesen Materialien gewonnene Energie erzeugt Treibhausgase, die den Klimawandel verursachen. Derzeit findet ein Transformationsprozess statt, in dem fossile Energiequellen durch erneuerbare Energiequellen ersetzt werden.
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Beim Investieren ist die Diversifikation wichtig. Grössere Portfolios sind schnell diversifiziert. Bei kleineren Anlageportfolios ist die Diversifikation schwieriger, weil Aktien mit hohen Preisen ein hohes Einzelrisiko mit sich bringen. Speziell in kleineren Portfolios ist eine Handelsplattform wichtig, die auch "Fractional Shares" vermittelt. Dank der Diversifikation können die Investor:innen einen Bruchteil einer Aktie kaufen. Somit besitzen sie anteilsmässig das Stimm- und Dividendenrecht. willbe Invest baut auch für kleine Vermögen breit diversifizierte Portfolios, weil die Plattform "Fractional Shares" für ihre Kundinnen und Kunden kauft.
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Frugalismus ist eine Lebensweise, bei der Menschen bewusst sparsamer und einfacher leben, um ihre Ausgaben zu minimieren und ihre Ressourcen effizient zu nutzen. Frugalisten setzen auf eine reduzierte Konsumhaltung, kaufen nur das Notwendige und vermeiden unnötige Ausgaben, um finanziell unabhängig zu werden oder ein einfacheres und erfüllteres Leben zu führen. Diese Lebensweise zielt oft darauf ab, durch bewussten Konsum und das Sparen von Geld langfristig finanzielle Freiheit zu erreichen oder nachhaltiger zu leben.
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Gebühren und Spesen sind das von der Bank in Rechnung gestellte Entgelt für erhaltene Dienstleistungen. Sie sind im Spesenreglement von willbe ersichtlich. Drittkosten sind Aufwendungen einer Drittpartei, die sie bei einer Börsentransaktion verrechnet. Diese Drittkosten werden typischerweise und ohne Aufschlag dem Bankkunden weiterverrechnet.
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Greenwashing beschreibt die Situation, in der Unternehmen sich oder ihr Produkt als umweltfreundlich anpreisen, ohne dass dies wirklich den Tatsachen entspricht. Greenwashing findet sich in vielen Produkten statt (z. B. Anlageprodukte, Nahrungsmittel, Konsumgüter).
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Der Goldpreis ist der aktuelle Marktwert von Gold, der in der Regel in US-Dollar pro Unze angegeben wird. Er schwankt aufgrund von Faktoren wie Angebot und Nachfrage, globalen wirtschaftlichen Bedingungen und geopolitischen Ereignissen und dient oft als Indikator für wirtschaftliche Unsicherheiten oder Inflationsängste. Auch Zentralbanken und grosse Investoren beeinflussen den Goldpreis durch ihre Käufe und Verkäufe, da Gold als sicherer Hafen in Krisenzeiten gilt.
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Goldreserven sind Goldbestände, die von Zentralbanken und Regierungen gehalten werden, um die Stabilität ihrer Landeswährung zu sichern. Diese Reserven dienen auch als Absicherung gegen wirtschaftliche Unsicherheiten oder Krisen und stärken das Vertrauen in das Finanzsystem eines Landes. Sie spielen zudem eine Rolle in der internationalen Finanzpolitik, da Länder mit hohen Goldreserven ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit stärken können.
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Goldzertifikate sind Finanzprodukte, die den Besitz von Gold in physischer Form bescheinigen, ohne dass das Gold tatsächlich gelagert werden muss. Sie ermöglichen Anleger:innen eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, an der Gold-Wertentwicklung teilzuhaben, ohne sich um Transport oder sichere Aufbewahrung kümmern zu müssen. Zudem bieten Goldzertifikate eine hohe Liquidität, da sie wie Wertpapiere gehandelt werden können.
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Unter Impact Investing werden Investitionen mit einer positiven sozialen oder ökologischen Wirkung und einer gewissen Rendite verstanden. Dabei wird die soziale oder ökologische Wirkung gemessen. Dadurch unterscheidet sich Impact Investing von klassischen renditegetrieben Anlagen.
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Unter einer klimaneutralen Wirtschaftsaktivität verstehen Expertinnen und Experten ein Land, eine Region, ein Unternehmen oder einen wirtschaftlichen Prozess, der netto keine Treibhausgase emittiert. Allfällige CO₂-Emissionen werden beispielsweise in Form von Bäumen gebunden.
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Die Total Expense Ratio (TER) oder Gesamtkostenquote ist der Kostensatz eines Fonds. Alle mit dem Fondsmanagement verrechneten Kosten werden addiert und durch das Fondsvermögen dividiert. Alle Fondskund:innen kommen anteilsmässig für die Kosten auf.
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Die Kreislaufwirtschaft hat ihre zwei zentralen Bestandteile bereits im Namen: Es geht um eine Wirtschaft, die sich im Kreislauf befindet. Produkte sollen so lange wiederverwendet werden, wie es ihre Lebensdauer zulässt. Damit unterscheidet sich die Kreislaufwirtschaft ganz klar von der Linearwirtschaft, bei der Produkte und Konsumgüter am Ende ihrer Lebensdauer entsorgt oder verbrannt werden. Die Kreislaufwirtschaft ist folglich ein Wirtschaftssystem, das darauf abzielt, Abfälle und Umweltverschmutzung zu minimieren und gleichzeitig die Nutzung der Ressourcen zu maximieren.
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Liechtenstein ist ein kleines, aber bedeutendes Finanzzentrum in Mitteleuropa und bekannt für seine stabilen rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen. Der Finanzplatz Liechtenstein bietet mit Banking, Vermögensverwaltung und Versicherungen eine breite Palette an Dienstleistungen. Durch strenge regulatorische Standards und hohe Diskretion hat sich Liechtenstein als attraktiver Standort für internationale Investoren und Unternehmen etabliert. Zudem verfügt Liechtenstein mit dem Schweizer Franken über eine stabile Währung.
willbe gehört zur LLB, der Liechtensteinischen Landesbank, die zu den sichersten Banken der Welt gehört. Der Staat, das Fürstentum Liechtenstein, ist Mehrheitsaktionär der LLB, während der Rest auf verschiedene private Investoren und Institutionen verteilt ist. Die LLB spielt eine zentrale Rolle in der Finanzwirtschaft Liechtensteins und ist stark mit dem Land (dem "Ländle") verbunden.
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MSCI ESG Rating ist eine Wertung des bekannten Research-Unternehmens MSCI ESG. Das Rating zeigt, wie ein Unternehmen mit den ESG-Risiken umgeht. Die ESG-Ratings reichen von als führend bewertete Unternehmen mit einer Top-Note (AAA, AA) über durchschnittliche Unternehmen (A, BBB, BB) bis hin zu rückständigen Unternehmen (B, CCC).
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Nachhaltigkeit bedeutet, Ressourcen so zu nutzen, dass sie für künftige Generationen erhalten bleiben und die Umwelt nicht geschädigt wird. Sie umfasst ökologische Aspekte wie Umweltschutz, ökonomische Aspekte wie langfristige wirtschaftliche Stabilität und soziale Aspekte wie Gerechtigkeit und gute Lebensbedingungen. Ziel ist, ein Gleichgewicht zwischen diesen Bereichen zu finden, um eine lebenswerte Zukunft zu sichern.
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Nachhaltig investieren heisst, Kapital in Projekte oder Unternehmen zu investieren, die umweltfreundlich, sozial verantwortungsvoll und ethisch vertretbar sind. Dabei werden neben finanziellen Renditen auch Kriterien wie Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit und eine gute Unternehmensführung berücksichtigt. Ziel ist, mit nachhaltigen Investments positive Auswirkungen auf die Gesellschaft und Umwelt zu erzielen, während gleichzeitig eine solide finanzielle Performance angestrebt wird.
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Unter einem Portfolio verstehen Anlagespezialisten eine Ansammlung von Wertpapieren. Den Expertinnen und Experten ist besonders die Diversifikation des Portfolios wichtig: Das Gewicht jedes einzelnen Wertpapiers soll einen Schwellenwert nicht überschreiten, damit Einzelrisiken nicht überwiegen.
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Unter Rebalancing verstehen Anlageexpertinnen und -experten die Anpassung der Gewichtung der Anlageklassen und der einzelnen Wertpapiere in einem Anlageportfolio. Dies wird durch den Kauf oder Verkauf von Vermögenswerten erreicht. Beim Rebalancing werden auch neue Anlageideen umgesetzt. Dieser Prozess sollte mit einer gewissen Frequenz durchgeführt werden (z. B. monatlich).
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Wer in Wertpapiere anlegt, will neben dem Impact auch einen Gewinn erwirtschaften. Die Rendite ist der in einem Zeitraum erzielte Gewinn. Dieser wird in Prozent ausgewiesen. Es gibt verschiedene Arten, wie die Portfoliorendite berechnet wird. Bei willbe zeigen wir standardmässig den Time Weighted Return, weil er die verzerrenden Auswirkungen von Vermögenszugängen und -abflüssen beseitigt.
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Anleger:innen sollten beim Investieren ihre Bedürfnisse abklären und in die Investitionsentscheide einfliessen lassen. Basierend auf Ersparnissen, Einkommen, Lebenshaltungskosten und den geplanten grösseren Investitionsausgaben werden die Höhe der Investitionssumme, der Anlagehorizont und die bevorzugte Währung festgelegt. Diese Grundfragen entscheiden, wie viel Risiken die Investor:innen jeweils eingehen sollten. Das Ergebnis dieser Analyse ist das Risikoprofil.
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Ein Sparplan ist eine regelmässige, automatisierte Methode, um Geld anzusparen. Dabei legst du fest, wie viel Geld du in welchen Abständen (z. B. monatlich) sparen möchtest. Dieser Betrag wird dann automatisch von deinem Konto abgebucht und beispielsweise in ein Spar- oder Tagesgeldkonto übertragen oder in einen Fonds investiert. Ein Sparplan hilft dir, systematisch Vermögen aufzubauen mit dem Ziel, für grössere Ausgaben (z. B. Immobilienkauf) oder langfristige Ziele zu sparen.
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Ein Tagesgeldkonto ist ein Konto ohne feste Laufzeit mit variabler Verzinsung. Das heisst, die Bank, die ein Tagesgeldkonto anbietet, darf den Zinssatz jederzeit erhöhen oder senken. Die Verzinsung orientiert sich unter anderem am jeweiligen Marktzins der Zentralbanken, z. B. der Schweizerischen Nationalbank (SNB), der Europäischen Zentralbank (EZB) und der US-Notenbank Federal Reserve (Fed).
Tagesgeldkonten bieten in der Regel höhere und variablere Zinsen an. Diese orientieren sich am Finanzmarkt und können sich schnell ändern. Sparkonten bieten oft niedrigere, dafür teils feste Zinsen über längere Zeiträume hinweg (z. B. Quartal, Jahr).
Ein weiterer Unterschied zum Sparkonto besteht darin, dass ein Tagesgeldkonto flexible Ein- und Auszahlungen ohne Einschränkungen ermöglicht, während bei einem Sparkonto oft Rückzugslimiten oder Kündigungsfristen bestehen können. Ein Tagesgeldkonto eignet sich besonders für Personen, die jederzeit auf ihr Geld zugreifen möchten.
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Die Volatilität ist ein Mass für Änderungen von Wertpapierpreisen in einer bestimmten Zeitspanne. Eine Marktphase mit einer Stresssituation (z. B. der Beginn des Ukraine-Kriegs oder der Beginn der Covid-Pandemie) verursacht eine hohe Volatilität. Da die Investor:innen die Konsequenzen der Stresssituation zunehmend kennenlernen, reduziert sich die Volatilität über die Zeit hinweg.